Am Telefon
Wenn besetzt ist, wenn längst Feierabend war, wenn Sie die Hände nicht frei haben. Bei mfit läuft er seit Monaten genau so.
Nach Feierabend · 19:40
Klaro geht ans Telefon, wenn Sie keine Hand frei haben. Er beantwortet die Fragen, die jeden Tag kommen, und bucht den Termin gleich mit — abends, sonntags, mitten im Auftrag. Bei mfit in Bremen läuft er seit Monaten, in sechs Studios.
Der Beleg
Sechs Studios, ein Assistent am Telefon. Er beantwortet, was Interessenten zu Mitgliedschaft und Probetraining fragen, und trägt den Termin gleich ein. Zu jeder Uhrzeit. mfit nennt uns auf der eigenen Seite als Anbieter.
„Die KI spart uns jede Woche echte Arbeit, und am Telefon schließt sie sogar neue Mitgliedschaften ab."— mfit-smart, Bremen
Ein Anruf
Niemand unterbricht Sie, und der Anruf ist trotzdem angenommen. Bei mfit kommen abends, nachts und früh am Morgen fast mehr Anrufe als tagsüber: genau in den Stunden, in denen sonst niemand rangeht.
17:48
Keine Mailbox, kein Besetztzeichen. Er begrüßt die Anruferin und sagt im selben Atemzug, dass hier ein KI-Assistent spricht.
17:49
Was so etwas ungefähr kostet, ob Sie auch nach Northeim kommen, wann frühestens etwas frei wäre. Er kennt die Antworten, weil es Ihre sind.
17:51
Dienstag, 9 Uhr. Der Eintrag steht in Ihrem Kalender, bevor Sie wieder unten auf der Leiter sind.
Danach
Strukturiert, nicht als Zettel neben dem Telefon. Sie wissen vorher, worum es geht, und rufen zurück, wenn es passt.
Wenn besetzt ist, wenn längst Feierabend war, wenn Sie die Hände nicht frei haben. Bei mfit läuft er seit Monaten genau so.
Dasselbe getippt, auf Ihrer Webseite. Wer abends um zehn Ihre Leistungen liest, bekommt abends um zehn eine Antwort.
Einrichtung
Erstgespräch · kostenlos
Welche Anrufe nimmt er an, was fragt er ab, wann übergibt er an Sie. Am Ende wissen Sie, ob das für Ihren Betrieb Sinn ergibt.
1–2 Wochen
Er lernt Ihre Öffnungszeiten, Leistungen und wie Sie Dinge erklären — mit Ihren echten Antworten, gern auch mit Anruftranskripten oder Sprachnachrichten. Oder er bleibt sachlich, das ist die Voreinstellung.
Wenige Tage
Sie rufen selbst an und hören, wie er reagiert. Was nicht passt, justieren wir nach — bevor ein einziger echter Kunde mit ihm spricht.
Laufend
Er geht auf Ihrer bestehenden Rufnummer live, eine neue ist nicht nötig. Was im Alltag auffällt, bauen wir ein.
Danach
Preise ändern sich, Öffnungszeiten auch, und irgendwann fragt jemand etwas, worauf er noch keine Antwort hat. Deshalb hört unsere Arbeit nach der Einrichtung nicht auf.
Öffnungszeiten, Preise und Leistungen ziehen wir nach, wenn sich bei Ihnen etwas ändert. Sie sagen Bescheid, wir machen das.
Fragen, die öfter kommen, bekommen eine feste Antwort. Der Assistent wird im dritten Monat besser sein als am ersten Tag.
Dieselbe Nummer wie im Erstgespräch. Kein Ticketsystem, keine Übergabe an jemanden, der erst lesen muss, was bei Ihnen läuft.
Für Ihre Webseite gilt das genauso, dort mit eigener Pauschale. Wer beides bei uns hat, bekommt ein Kombipaket. Und daran liegt uns mehr als am nächsten Neukunden.
Wie wir betreuenEhrlich gefragt
Das war vor ein paar Jahren so. Klaro spricht natürlich und antwortet in Echtzeit, und weil wir ihn auf Ihre Antworten trainieren, klingt er nach Ihrem Betrieb. Am besten rufen Sie ihn oben einmal selbst an.
Dann reicht er weiter, statt sich etwas auszudenken. Der Anrufer vereinbart einen Rückruf, Sie bekommen Anliegen und Nummer per Mail. Niemand bekommt eine falsche Auskunft, und Sie verlieren keine Anfrage.
Nein, er läuft auf Ihrer bestehenden. Wenn Sie wollen, auch nur außerhalb Ihrer Geschäftszeiten — tagsüber gehen Sie dann weiter selbst ran.
Ja, er sagt es im ersten Satz. Die meisten sprechen danach ganz normal weiter — ihnen geht es darum, dass überhaupt jemand rangeht und ihr Anliegen aufnimmt.
EU-AI-Act · Gilt ab 2. August 2026
Ab dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung. Wer einen Assistenten mit Kunden sprechen lässt, muss ihn als KI zu erkennen geben. Die Pflicht trifft den, der das System anbietet — deshalb ist sie bei Klaro eingebaut und nicht Ihre Aufgabe.
Artikel 50 Absatz 1
Wörtlich verlangt die Verordnung, dass Systeme, die direkt mit Menschen sprechen, so gebaut sind, dass die Menschen darüber informiert werden. Ausnahme nur, wenn es ohnehin offensichtlich ist — worauf man sich am Telefon nicht verlassen sollte.
Klaro sagt es im ersten Satz. Die Leitlinien der EU-Kommission nennen genau das als Beispiel für Sprachassistenten: ein Hinweis zu Beginn der Sitzung.
Artikel 50 Absatz 5
Der Hinweis muss klar und unterscheidbar sein und spätestens beim ersten Kontakt kommen. Nicht im Impressum, nicht in den Metadaten, nicht nach der dritten Frage. Ihn im laufenden Gespräch zu wiederholen, verlangt die Verordnung nicht.
Einmal, gleich zu Anfang. Gesprochen im Anruf, im Web-Chat sichtbar im Fenster. Danach reden Sie über Ihr Anliegen und nicht über den Assistenten.
Artikel 50 Absatz 5
Die Kennzeichnung muss den geltenden Barrierefreiheitsanforderungen entsprechen — sie muss also auch bei Seh- oder Höreinschränkung ankommen.
Gesprochen im Anruf, als Text im Chat. Der Hinweis steht als Text im Fenster, nicht als Bild — Vorleseprogramme lesen ihn mit vor.
Artikel 50 Absatz 3
Wer Systeme einsetzt, die Gefühle erkennen oder Menschen biometrisch einordnen, muss die Betroffenen gesondert informieren.
Betrifft Klaro nicht. Er analysiert keine Stimmung und ordnet niemanden ein. Damit entfällt diese Pflicht.
Risikoklasse
Die Verordnung sortiert nach Risiko. Ein Assistent, der Fragen beantwortet und Termine bucht, fällt unter „begrenztes Risiko": es gelten die Transparenzpflichten, nicht die schweren Auflagen für Hochrisiko-Anwendungen.
Kein Zulassungsverfahren, keine Konformitätsbewertung. Was bleibt, ist die Kennzeichnung — und die ist erledigt.
Artikel 50 Absatz 2 · offener Punkt
Für Systeme, die synthetische Audioinhalte erzeugen, verlangt die Verordnung zusätzlich eine maschinenlesbare Markierung der Ausgabe.
Hier sind wir noch nicht fertig. Wie weit diese Pflicht für gesprochene Assistenten reicht, ist fachlich noch nicht abschließend geklärt. Wir verfolgen es und sagen Ihnen Bescheid, sobald sich etwas ändert.
Und der Datenschutz gleich mit: Die Verarbeitung läuft über Google Vertex AI in einer EU-Region, mit Auftragsverarbeitungsvertrag und ohne US-Cloud im Datenpfad. Audio wird ausschließlich während des Anrufs verarbeitet, danach gibt es keine Aufzeichnung. Kein Tracking, keine Weitergabe.
Verstöße: bis 15 Mio. € oder 3 % vom JahresumsatzQuelle: Verordnung (EU) 2024/1689, Artikel 50 und 113, Stand Juli 2026. Wir schildern hier, wie wir Klaro gebaut haben — eine Rechtsberatung ist das nicht.
Genauer nachlesen
Der nächste Schritt
Kostenlos und unverbindlich. Wir schauen, welche Anrufe bei Ihnen gerade verloren gehen und was ein Assistent davon abnehmen kann. Kein Verkaufsgespräch.
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Preis ehrlich im Erstgespräch.